Apps für die Zusammenarbeit
SyncSpace
Sitzt ihr mit einem iPad oder Android Smartphone in einem Meeting mit Teilnehmern aus globalen Standorten, ohne digitalem Flipchart? Warum nicht SyncSpace mit Echtzeitsynchronisation nutzen?
Bei SyncSpace steht eine unendliche große Fläche zur Verfügung auf der per Finger gezeichnet oder geschrieben werden kann. Dafür wird Stift und Text mit unterschiedlichen Farben, Linienstärken und -typen angeboten, natürlich darf ein Radierer auch nicht fehlen. Beim Radierer wird über den fehlerhaften Bereich ein Rahmen gezogen, nachdem dieser markiert ist wird die Auswahl über den Papierkorb gelöscht.
Die weiße Fläche wird per Zoom-Gesten verkleinert oder vergrößert. Sollte jemand den Überblick verlieren und das Zentrum nicht mehr finden steht ein Home-Button zur Verfügung der in das Zentrum führt.
Aber was wäre eine Zeichnung, wenn diese im laufenden Meeting nicht übertragbar ist? Darum bietet SyncSpace eine Echtzeitsynchronisation mit weiteren SyncSpace-Nutzern an.
Im Weiterleitungsmenü wird die Synchronisation aktiviert, optional mit Passwortschutz. Der Link wird per Email an den Kontakt gesendet, der Kontakt öffnet den Link mit der SyncSpace-App, ab dem Moment startet die Synchronisation. Jede Änderung wird umgehend an die andere Person übertragen. Perfekt um zum Beispiel bei Telefonkonferenzen dem Gesprächspartner seine Vorschläge visuell weiterzugeben. Entfernung spielt dabei keine Rolle mehr. Einzige Voraussetzung, Internet muss vorhanden sein.
Hat ein Kontakt kein iPad oder Android Smartphone bzw. die App nicht installiert verschickt SyncSpace die Zeichnung als PDF, an Facebook oder Twitter, und an Campfire.
Ein Limit an Zeichnungen gibt es nicht, alle Zeichnung speichert SyncSpace automatisch im lokalen Archiv. Jede Zeichnung kann im Archiv natürlich auch wieder gelöscht werden.
OmniGraffle
OmniGraffle 5 ist das optimale Werkzeug zur Organisation und Aufbereitung von Daten in übersichtliche Diagramme, Charts und Mindmaps. Die neue Version verfügt über eine komplett überarbeitete Benutzeroberfläche. Viele neue hilfreiche Funktionen, darunter eine dynamische Gliederung, Typenstile für Diagramme, Bezierkurvenwerkzeuge und umfangreiche Import- und Exportfunktionen, unterstützen Sie dabei, Ihre Daten übersichtlich zusammenzufassen, klar zu strukturieren und überzeugend zu präsentieren.
Sketchbook Pro
SketchBook Pro zählt zu den ersten Zeichenprogrammen für das iPad überhaupt. Mit vielfältigen Malwerkzeugen, Ebenen und Multitouch-Gesten konnte die App absolut überzeugen. Nun bringt das Update auf Version 2 einige Neuerungen mit sich.
So wird auf dem iPad 2 das Anlegen von Dokumenten mit bis zu 2048×1536 Bildpunkten unterstützt. Im Gegensatz zur normalen Auflösung mit 1024×768 Bildpunkten werden in diesem Fall aber nur 4 anstelle von 12 Lagen unterstützt. Auch das Spiegeln des iPad-Displays auf externen Monitoren führt Autodesk kurioserweise als Neuerung auf.
Natürlich können sich auch Anwender des iPads der ersten Generation auf neue Funktionen freuen. So lassen sich Gesten in alle vier Richtungen mit drei Fingern frei konfigurieren. Ein neues Rad-Menü soll bei der schnellen Wahl von Pinseln und Farben helfen. Apropos Pinsel: Diese können in der Version 2 vielfältiger eingestellt werden.
Adobe Ideas
Die Situation kennt sicherlich jeder Kreative: die besten Ideen kommen einem unterwegs – aber das Skizzenbuch und der Notizblock hat es sich mal wieder unter der Kaffeetasse in der Agentur gemütlich gemacht. Und man hat auf die Schnelle nichts zur Hand, um die Idee schnell zu scribbeln.
Das Illustrator Team hat nun eine kostenlose App – Adobe Ideas – für iPhone und iPad veröffentlicht, mit der man schnell und einfach Ideen auf dem Display “zu Papier” bringen kann. Mit ein paar einfachen Fingerbewegungen lassen sich Stiftgröße und Farbe einstellen und bei spontanen Ideen in Bus, Zug, U-Bahn oder Cafe steht dem grob skizzieren nichts mehr im Wege. Die fertigen Skizzen lassen sich einfach sortieren, duplizieren und exportieren.
MindMeister
Eines der ausgereiftesten Werkzeuge für die gemeinsame Bearbeitung von Mindmaps ist Mindmeister. Die von der deutschen Firma Codemart betriebene Plattform kommt ohne zusätzliche Plugins aus, importiert bereits vorhandene Maps aus den bekanntesten Programme und kann Arbeitsergebnisse auch in diesen Formaten speichern.
Besonders hervorzuheben sind hier die Möglichkeit, die Daten auch offline bearbeiten zu können, zum anderen das angebotene Widget, mit dem sich Gedanken schnell direkt vom eigenen Desktop an die Plattform senden lassen. Wer eine seiner Gedankenkarten als voreingestellt markiert, kann damit direkt aus dem Widget heraus neue Knotenpunkte hinzufügen. Eine sehr gute Möglichkeit, länger über eine Idee nachzudenken und zeitversetzt neue Inhalte in die Map zu integrieren.
Wer bereits mit Mindmanager gearbeitet hat, wird die gleichen Tastenkürzel zum Anlegen neuer Knoten und Arme zu schätzen wissen. Da die Tastenkombinationen aber schlüssig sind, kommen damit auch Einsteiger sofort zurecht und blicken auf eine zügig wachsende Karte.
Zum besseren Visualisieren von Ideen und Einträgen lassen sich die Knoten auch mit Notizen und Icons versehen. In Hinblick auf die Aufgabenplanung steht Mindmeister allerdings dem Produkt Comapping etwas zurück, wo sich Einträge einfacher als offene Aufgabe definieren und markieren lassen.








